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Facelift Ablauf: Operation, SMAS-Straffung, Heilung & Risiken

Geprüft vonÄsthetikAtlas Redaktion· Redaktionsteam

Zuletzt aktualisiert am 28. Juni 2026.

Ein Facelift erfolgt in Vollnarkose oder Dämmerschlaf und dauert 2–4 Stunden. Die Schnittführung verläuft entlang Haaransatz und Ohr, dann wird die SMAS-Schicht gestrafft und überschüssige Haut entfernt. Nach 1–2 Nächten in der Klinik klingen Schwellung und Blutergüsse über 2–3 Wochen ab. Das Ergebnis hält in der Regel rund 8–10 Jahre.

Wie läuft ein Facelift ab?

Ein operatives Facelift folgt einem klaren Ablauf. In der Beratung und Planung werden Gesichtsanalyse, Wünsche, Anamnese und Schnittführung besprochen; bei Bedarf werden blutverdünnende Medikamente vorher abgesetzt. Der Eingriff selbst erfolgt in Vollnarkose oder im Dämmerschlaf mit Lokalanästhesie und dauert je nach Umfang 2–4 Stunden.

Die Schnittführung verläuft unauffällig entlang von Haaransatz und Ohr, sodass die Narben später weitgehend verdeckt sind. Anschließend löst der Operateur die Haut, strafft die darunterliegende SMAS-Schicht (superfizielles muskuloaponeurotisches System), entfernt überschüssige Haut und vernäht die Schnitte spannungsarm. Beim Deep-Plane-Facelift werden zusätzlich tiefere Gewebeschichten mobilisiert. Zum Abschluss werden meist Drainagen gelegt und ein Kopfverband angelegt.

Phasen und Dauer im Überblick

PhaseDauer / Zeitraum
Beratung & OP-Planung1–2 Termine vorab
Narkose & Vorbereitung30–45 Min
Eigentliche OP (Schnitt, SMAS-Straffung)2–4 h
Klinikaufenthalt1–2 Nächte
Fäden ziehennach 7–14 Tagen
Schwellung / Blutergüsse2–3 Wochen
Endgültiges Ergebnisnach 3–6 Monaten

Heilung und Nachsorge

Nach der OP bleiben Patientinnen und Patienten meist 1–2 Nächte in der Klinik. Die Drainagen werden in der Regel nach 1–2 Tagen entfernt, der Verband nach wenigen Tagen gewechselt. Schwellung und Blutergüsse erreichen nach 2–3 Tagen ihren Höhepunkt und klingen über 2–3 Wochen ab. Die Fäden werden nach 7–14 Tagen gezogen. In den ersten Wochen sollte man auf Sport, Sauna, starke Mimik und Schlafen auf der Seite verzichten und den Kopf erhöht lagern. Gesellschaftsfähig sind die meisten nach 2–3 Wochen; das endgültige, natürliche Ergebnis zeigt sich nach 3–6 Monaten und hält in der Regel rund 8–10 Jahre. Die Kosten dafür stehen auf der Seite zu den Facelift-Kosten.

Risiken

Ein Facelift ist ein operativer Eingriff und in erfahrenen Händen in der Regel gut beherrschbar, dennoch gibt es mögliche Risiken: Nachblutung und Hämatome vor allem in den ersten 24–48 Stunden, eine Verletzung des Nervus facialis mit vorübergehender oder selten bleibender Schwäche der Mimik, sichtbare Narben entlang Haaransatz und Ohr, Haarausfall an den Schnittkanten, Taubheitsgefühl der Haut sowie Wundheilungsstörungen, Infektionen oder ein asymmetrisches Ergebnis. Eine sorgfältige OP-Technik und Erfahrung senken das Risiko – die DGPRÄC empfiehlt, ein Facelift nur von qualifizierten Fachärztinnen und Fachärzten für Plastische Chirurgie durchführen zu lassen.

Kontraindikationen

Nicht geeignet ist ein Facelift unter anderem bei Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme blutverdünnender Medikamente, bei schweren Allgemeinerkrankungen, die eine Vollnarkose ausschließen, bei aktivem Rauchen mit erhöhtem Risiko für Wundheilungsstörungen, bei akuten Infektionen oder Hauterkrankungen im Gesicht sowie bei unrealistischen Erwartungen. Eine ärztliche Anamnese und Aufklärung vor dem Eingriff sind verpflichtend. Bei nur leichter Erschlaffung kann ein Fadenlifting als Alternative ohne OP die schonendere Option sein.

Risiken, Nebenwirkungen & Kontraindikationen

Mögliche Risiken & Nebenwirkungen

  • Nachblutung und Hämatombildung in den ersten 24–48 Stunden
  • Verletzung des Nervus facialis mit vorübergehender oder selten bleibender Mimikschwäche
  • sichtbare Narben entlang Haaransatz und Ohr
  • Haarausfall an den Schnittkanten und Taubheitsgefühl der Haut
  • Wundheilungsstörungen, Infektion und asymmetrisches Ergebnis

Kontraindikationen

  • Blutgerinnungsstörungen oder Einnahme blutverdünnender Medikamente
  • schwere Allgemeinerkrankungen, die eine Vollnarkose ausschließen
  • aktives Rauchen mit erhöhtem Risiko für Wundheilungsstörungen
  • akute Infektionen oder Hauterkrankungen im Gesichtsbereich
  • unrealistische Erwartungen oder unbehandelte psychische Belastung

Dieser Beitrag dient der Information und ersetzt kein ärztliches Beratungsgespräch.

Häufige Fragen

Wie läuft ein Facelift ab?+

Nach Planung und Markierung erfolgt der Eingriff in Vollnarkose oder Dämmerschlaf. Die Schnitte verlaufen entlang Haaransatz und Ohr, dann werden die SMAS-Schicht gestrafft und überschüssige Haut entfernt. Die OP dauert 2–4 Stunden.

Wie lange dauert die Heilung nach einem Facelift?+

Schwellung und Blutergüsse klingen über 2–3 Wochen ab. Fäden werden nach 7–14 Tagen gezogen, gesellschaftsfähig sind die meisten nach 2–3 Wochen. Das endgültige Ergebnis zeigt sich nach einigen Monaten.

Ist ein Facelift schmerzhaft?+

Während der OP sorgt die Narkose für Schmerzfreiheit. Danach sind ein Spannungs- und Druckgefühl normal, das sich mit Schmerzmitteln gut beherrschen lässt.

Welche Risiken hat ein Facelift?+

Mögliche Risiken sind Nachblutung, Hämatome, eine Verletzung des Nervus facialis, sichtbare Narben, Haarausfall an den Schnittkanten und Wundheilungsstörungen. Eine sorgfältige OP-Technik senkt das Risiko.

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